Warum du Hormonprobleme haben könntest, obwohl deine Blutwerte ok sind

...oder warum du dir mehr vertrauen solltest, wenn dich keiner ernst nimmt



Es ist erstaunlich, wie viele Frauen sich in meiner Naturheilpraxis an mich wenden, deren Beschwerden niemand wirklich ernst nimmt. Ihre Not und ihre Bedürfnisse nicht erkennt. Diese sind dann meistens bereits recht groß. Genauso groß wie die Unsicherheit, ob das eigene Anliegen überhaupt „schlimm genug“ ist, um mich zu konsultieren. Denn schließlich hätte ja jeder irgendwie Zyklusprobleme, Menstruationsschmerzen, Hormonprobleme, Kopfschmerzen etc. Wäre ja völlig normal. Wenn die Blutwerte dann noch alle vermeintlich in Ordnung sind, kommt man im Standardverfahren dann schnell auf der psychosomatischen Schiene daher. Und ganz falsch ist das natürlich nicht. Im Grunde glaube ich, dass fast alle Krankheiten daher rühren, dass wir schon lange aus dem Gleichgewicht geraten sind und unser Körper dies nicht mehr kompensieren kann. Es gibt aber auch vererbte Thematiken und Muster aus der Vergangenheit. Nichtsdestotrotz bedeutet das eben nicht unbedingt, dass es keine klaren körperlichen Diagnostikmöglichkeiten mehr geben würde.

Denn NORMAL sollten Zyklusbeschwerden wirklich nicht sein. Was ist da in unserer Gesellschaft in Schieflage geraten, wenn der weibliche Zyklus als Belastung empfunden wird und nicht als das Geschenk, das er nun mal ist? Warum werden Beschwerden einfach abgetan? Aber das ist noch einmal ein ganz anderes Thema...

Woher könnten denn dann diese scheinbar nicht nachweisbaren Beschwerden kommen?

Langfristiger Stress ist der größte Verursacher von Hormonstörungen. Uups! Da dürften sich jetzt viele angesprochen fühlen. Und warum ist dann im Blut häufig alles ok, obwohl schon einige körperliche Symptome auf hormonelle Probleme hindeuten?


Da in herkömmlichen Hormonbluttests die Anzahl der gesamten Geschlechtshormone gemessen wird, fallen hier Mängel oder Überschüsse der freien Hormone manchmal nicht auf. Allerdings sind nur die freien Hormone (2-5 %) wirklich ausschlaggebend, da nur sie an Zellrezeptoren binden und entsprechende Stoffwechselreaktionen auslösen. 95-98 % aller Steroidhormone sind aber an Eiweißen gebunden. Wenn die Gesamtzahl aller Hormone im Blut in Ordnung ist, muss dies dann eben nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Freien es auch sind. Durch frühere Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln kann sich der Eiweißspiegel (SHBG) im Blut langfristig auch nach dem Absetzen erhöhen. Dies führt zu einem höheren Anteil gebundener Hormone im Blut. Eine Schieflage bei den freien Hormonen fällt im Blut also ggf. nicht auf.

Aber dank des Hormonspeicheltest steht mir und vielen anderen Therapeuten (Heilpraktikern und Ärzten) ein Instrument zur Verfügung, das die Mängel im freien Hormonbereich klar erkennen lässt. Das ist aber eben kein Standardverfahren.


Und dann sehe ich sie im Hormonspeicheltestergebnis: die Beschwerden der Patientinnen. Ganz klar abgebildet und in sich schlüssig. Das ist zu 95% in meiner Praxis der Fall. Einen Beweis. Und den brauchen wir auch. Schwarz auf weiß. Ohne den geht es nicht. Oder vielleicht doch?

Es würde gehen, wenn wir den Signalen unseres Körpers vertrauen würden. Wenn wir die Sprache unseres Körpers verstehen könnten. Diese sind oft eindeutig. Aber in unserer männlich geprägten Gesellschaft, haben Einfühlungsvermögen und Intuition leider den Stellenwert verloren, den diese Qualitäten eigentlich haben sollten. Mehr Fühlen statt Funktionieren. Mehr Vertrauen statt Angst. Das würde uns so manches Leid ersparen.

Wie oft bügelst Du über Deine Bedürfnisse und Gefühle einfach drüber? Ich habe erst in den letzten Monaten erkannt, wie oft ich dieses Muster in meinem Leben bedient habe. Unangenehmen Gefühlen bin ich oft aus dem Weg gegangen, indem ich sie entweder relativiert habe („ist doch nicht so schlimm“) oder mir gleich mal 3 Alternativ-Pläne zurechtgelegt habe. Ich bin ja kreativ. Nur um diesem Gefühlt der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins zu entkommen. Das funktioniert aber nicht auf die Dauer. Diese Gefühle brechen sich Bahn. Und am Ende steht dann die Krankheit. Das habe ich schon oft in meinem Leben spüren müssen und musste dann wirklich hinschauen, um wieder gesund zu werden.

Viel besser fühlt es sich an, rechtzeitig auf die Körpersprache zu hören. Zu spüren, was gerade wichtig für mich ist. Und dazu gehört auch, Wissen um den eigenen Körper gegenüber Autoritäten von außen vertreten zu können. Und wenn dir der ein Therapeut keinen Glauben schenkt, dann such Dir einen anderen und/oder andere Wege. Zurück zur Selbstbestimmung und Selbstvertrauen – VERTRAUEN in Dich SELBST und Deinen Körper.


Dabei kann ich dir neue/andere Wege und Perspektiven aufzeigen. Ich kenne das Gefühl nicht mehr weiter zu wissen, weil niemand einem weiterhelfen kann oder scheinbar nichts als Ursache gefunden wird. Ich kenne das Gefühl, sich abgespeist und nicht verstanden zu fühlen oder sogar Vorwürfe zu erhalten, weil man nicht in das gewohnte Schema passt. Umso wichtiger ist es mir, den Dingen auf den Grund zu gehen. Zyklus und Weiblichkeit ist ein weites Feld, hormonelle Zusammenhänge sind komplex. Hier komme ich mit meiner langjährigen Expertise und biete mein Wissen und meine weibliche Intuition, die mich leitet, dich jenseits festgefahrener Muster zu verstehen und deine Beschwerden ernst zu nehmen. Dabei möchte ich dich nicht abhängig von meiner Behandlung machen, sondern dich Schritt für Schritt selbst dazu befähigen, deine eigene Expertin für dich und dein Frausein zu werden.


Gehe für dich. Es wird sonst keiner für dich tun. In diesem Vertrauen wird es dir möglich sein, die besten Entscheidungen für dich zu treffen und dich nicht von außen von deinem Weg abbringen zu lassen. Heilung geschieht in dir. Worauf wartest du?

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